| Ulmer Türkisch-Deutscher Wirtschaftskongress |

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| Mehr als 200 Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler sind beim 1. Ulmer Tag der deutsch-türkischen Wirtschaft zusammen gekommen. Neben intensivem Austausch ging es darum, die Chancen und Potenziale der "Migranten-Ökonomie" in Ulm und Umgebung auszuloten und Kooperationen zu verstärken. |
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Organisiert wurde die Veranstaltung von dem Wirtschaftsverband Europäischer Jungunternehmer (AGIF)-Mitglied Unternehmerverband Alb-Donau (ADUV), in dem vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus der Region zusammengeschlossen sind, von denen die meisten von Türken geführt werden. Schätzungen zufolge gibt es etwa 200 türkische Firmen in Ulm und im Alb-Donau-Kreis. Das Spektrum reicht von der IT-Branche über Reisebüros bis zur Gastronomie und zum Handelsunternehmen.
Der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner lobte das Engagement der türkischen Unternehmer, die nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Ausbildungsplätze in der Region schafften. Vertreten bei der Veranstaltung im Congress Centrum Ulm war auch eine Delegation von TUSKON, dem größten türkischen Unternehmer-Dachverband mit fast 10 000 Mitgliedern. "Wir wollen eine Handelsbrücke in die Region Ulm aufbauen und starten eine weitere Kooperation vor Ort mit der IHK und der Stadt Ulm", sagte Rızanur Meral, der Vorstandsvorsitzende von TUSKON. Der Verband werde außerdem deutsche Unternehmen bei ihrem Engagement in der Türkei unterstützen. Mit der IHK Ulm ist außerdem eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Ausbildung geplant. Auch soll ein Existenzgründerseminar für Migranten angeboten werden.
An der Veranstaltung nahmen außerdem folgende Personen teil: Hilde Mattheis (Bundestagsabgeordnete, SPD), Dr. Hans-Dieter Frey (Staatssekraeter Amt für Aussenhandel für das Land Baden-Württemberg), Prof. Dr. Werner Smolny (Universitaet Ulm), Gunter Czisch (Stellvertretender Bürgermeister Ulm), Dr. Rene Leicht (Universitaet Mannheim, Schwerpunkt Migrantenökonomie) und Ralf Börsig (Vorsitzender IHK Ulm).
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